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10/08: Juli 2013

Juli 2013


Donnerstag, 4. 7. 2013 : Vormittags noch Baustoff-Reste aus der Hagel-9 Whg. ausräumen. 11:00 kommt Theo Baumann und gleich darauf der Baywa Öl – Laster. Tanken 2500 ltr. Hagel 9 und 500 ltr Hagel 5. Martin kommt auch noch vorbei um uns Ade zu sagen was uns sehr freut.

Rollen 12:25 aus BW raus. Entspannte Fahrt mit Pausen bei Salzburg und bei Postoina mit unserem guten Thermoskannen-Kaffee. Tanken in Hallein wie immer bei Jet ( 1,39 Euro für Super 95, Merkel – Sprit gibt’s im Ösiland ja nicht ).
Der HR Grenzübergang ist nicht mehr besetzt, Kontrolle SLO / HR gemeinsam am SLO-Grenzübergang. Fahren Istra Autocesta bis Ausfahrt Vrsar/Limfjord.
Sind 19:55 in der Marina, 799 km ab Windsheim.

Unser Mig ist wohlauf, Platz 7 Steg C. Nach kurzem Ausladen zu Popovic. Ivanka bringt das Geschenk für Frau P. Essen seht gute Kalamari mit Pommes; anschließend ein gutes Eis in der Marina Slasticarna. Ach geht’s uns gut. Ist halt viel viel schöner in Vrsar als in Umag ( oder Izola ). Schlafen lange und gut in unserem schönen Mig.

Freitag, 5. 7. : Nach Frühstück Plane wegnehmen und im Auto verstauen. Heiss und wolkenlos. Mit dem halben Plichtzelt ist’s aber erträglich. Nach Suppe am Mittag Deck abspülen, feiner Sahara – Staub. Abends Genoa Hoch und zum Essen ins Restaurant Rotunda.

Samstag, 6. 7. : Heiß, wolkenlos, wenig Wind. Baden nach dem Frühstück am schönen Montraker Strand, fast wie in Bozava. Ivankas Badeschlappen lösen sich auf. Nachmittags mit dem Gummiboot nach Funtana. Freudige Begrüßung durch Sergio, er hat jetzt einen großen Actros Sattelschlepper mit spezial 40 to Bootstransportauflieger. Genießen die Aussicht von der Smrkva Terrasse.
Unser Torquedo schafft die Strecke leicht, Batterie ist bei Rückkehr noch 45% voll.
Plane über den S4.
Abends gute Schweine-Steaks auf unserem Mig.
Telefonieren mit Skype mit unseren Lieben, Gideon hat „a“ und „e“ geschrieben und sagt wir sollen nach Hause fahren.

Sonntag, 7. 7. : Hafentag Vrsar.

Montag, 8. 7. : Langer Fußmarsch in der Mittags-Hitze zum Valkanella AC. Richard und Rosi sind eben angekommen, trinken nur ein kurzes Mineralno unter Ihren Vorzelt. Abends mit Fam …. ins Marina Restaurant.

Dienstag, 9. 7. : Vrsar – Veruda.
Melden uns in der Reception ab und holen unser Permit. Sollen 1 Tag vor Rückkehr anrufen. Vrsar ab 11:30. NW, wolkenlos, segeln mit G&G backstags bis Sv. Ivan. Dann Genaker hoch, entspannter Schlag bis 1 sm vor Veruda, Wind dreht abnehmend auf NNW, bergen Segel 1,5 sm vor Veruda. Anker fällt an bewährter Stelle 15:55.
Trip 22,4 sm, Log 2422,1 sm, Wind max 14,1 kn, Vmax (mot) 7,8, Mot 307,1 h (2 h)
Mittwoch 10. 7. : Veruda – Ilovik
Nach Baden Veruda Anker auf 8:30. Bis Kap Kamenjak sehr böiger, unsteter Wind aus Ost. Mit Mot bis Fenoliga, Durchfahrt 9:15. Untiefenbake abgebrochen, es steht nur noch der Stumpf. Setzen Segel 9:30, auf der Kvarner Bucht stetiger Wind um 10kn NO, unser Mig läuft wieder prima bei halbem Wind. Wie so oft flaut Wind im mittleren Drittel der Bucht ab, rollen 10:00 bei wind unter 6 kn die Genoa ein. Ab 11:20 wieder Genoa raus, halber Wind um 8 kn, schläft an N-O-Ecke Unije wieder ein, auf NNO drehend, also 12:00 beide Segel bergen.
12:10 LF Rt Vnetak querab
Nach Südspitze M. Srakane Winddreher auf NNW. Setzen Genaker ohne Groß 13:15, Wind um 11 kn, Fahrt 5,7 kn, odlicno ! Bergen Genaker 2 sm vor Ilovik, es streben wieder mal diverse Yachten Richtung Ilovik - Hafen
Boje fest 14:45 auf der Sv. Petar Seite, vor der Mole wohl 2 Bojen eingeholt und kein Platz mehr. Ab 17:00 alle Bojen belegt, an der N-Seite Mole aber noch Plätze frei.
Der Taxi-Boot Detschko versetzt uns; nach 40 min Warten schmeißen wir unser Gummiboot ins Wasser und fahren selbst zu Elsa. Sie hat an den Sohn übergeben, ist ansonsten aber wohlauf, Zeljko und Frau führen jetzt das Lokal, die Oma hilft natürlich kräftig mit.
Trip 38,2 sm, Log 2460,2 sm, Wmax 18,3 kn, Vmax 7,5 kn, Mot 311,4 h

Donnerstag 11. 7. : Bojentag Ilovik

Freitag 12. 7. : Ilovik – Ist
Wenig Wind, (meist unter 6 kn ) verkneifen uns das Segeln, die Batterie ist ziemlich leer. Ankern auf der Friedhof-Seite, da kostets ja nichts. Man kann nahe der Friedhof – Mole ankern, ausreichend tief.
Ankerball gesetzt.
Essen im „Carruba“, begrüßen unsere ehrliche Wirtin. Essen o.k. aber der Wirt verlangt 290 kn was nicht ganz stimmen kann; naja wir sind halt schon in Dalmatien.

Trip 17,5 sm, Log abends 2577,3 sm, Mot 314,1 h


Samstag 13. 7. : Ist – Bozava.
Nach Baden Mig putzen vom Schlauchboot aus. Die schwarzen Streifen gehen nicht alle 100 % weg, geht nur mit Lackreiniger.
Anker auf 11:15. Leichter SW 5 – 6 kn. Können Sedmovrace mit geschrickten Schoten anliegen, der Mig erfreut uns wieder mit nahezu Fahrt – Windgeschwindigkeit. Segeln bis 2 sm vor Bozava, bekommen noch einen Platz im Innenhafen, der Ober-Marinero-Detschko will uns den zunächst nicht geben ( er will da noch ein „größeres Boot“ reinlegen, ist dann aber doch zufrieden.
Eine neue Doppeldusche, die 2. alte wie gehabt. Sonst alles unverändert. Baden an der schönen Steilküste, Platz reservieren im „Veli Kamik“.
Der Strom Anschluss ist verpolt, rote LED an der Schalttafel leuchtet. Pole unser Verlängerungs-Kabel um, schalte es dazwischen, dann passt es !
Mulic d.o.o. hat den Hafen wieder ganz, Zahlen schlappe 325 kn.
Abends sehr gute Fleischplatte bei unseren Wirtsleuten, werden freudig begrüßt, billiger als in Ist. Die Wirtin hat bei den Hafen-Boys bereits nachgefragt ob wir schon da waren.
Abends Hafen proppenvoll, 85 % Italiener, die meist auf dem Boot essen, die Restaurants ziemlich leer.

Trip 10,5 sm, Log abends 2487,8 sm, Wind max 11,5 kn, Vmax 8,1 mot, Mot 315,2 h

Sonntag 14. 7. : Bozava Hafentag.
Nachts Gewitter und leichter Regen, früh bewölkt bleiben da, lassen’s uns gut gehen.
Abends natürlich wieder in „Veli Kamik“, der Wirt macht sich Sorgen das Geschäft lässt nach. Es fällt auf dass die meisten Italiener auf dem Boot kochen und Essen, das hat’s noch nie gegeben. Vor allem die Pizzeria ist fast leer.

Montag 15. 7. : Bozava – U. Landin / Pasman
Bozava ab 10:00, wolkenlos fast windstill. Tuckern mit 1700 u/min bis Höhe Brbinj. Setzen Genaker bei leichtem achterlichem Wind um 6 kn. Dazu Groß im „Schmetterling“, der Mig läuft wieder super, platt vor dem Laken um 6,5 kn bei Wind von 8 – 10 kn; segeln so bis Höhe Einfahrt Zut; lassen wieder eine andere Yacht mit Spi stehen. Bergen den Genaker nachdem uns eine Ösi-Altherren-Mannschaft fast gerammt hätte. Kurz nachdem der Genaker mit dem Schlauch geborgen ist frischt der Wind auf bis 20 kn. Segeln mit Groß und backstags – Wind die letzten 2 sm bis zur Landin Bucht. Sehr schöner Schlag.
In der Bucht allerdings dann sehr böiger, unangenehmer Wind im Bojen – Feld; Ivanka bekommt die Boje zwar gleich zu fassen, können das Boot aber mit den kurzen Leinen nicht halten, sehr starker Zug bei Wind bis 19 kn. Lassen erst mal das Heck zur Boje. Dummerweise sticht Ivanka dann noch eine Wespe in die Lippe beim Anlege-Bier; („was hat der Willi da in seinem Altstadt – Hell“?)
Fazit : Lange Leine um 24 m bereit halten um das Boot zu drehen (haben wir ja … ).
Allenfalls 40% der Bojen sind belegt, der geringere Teil der Boot geht zum Essen, im „Restaurant“ nur 5 Tische besetzt, wir haben nur einen kleinen, runden „Katzentisch“. Ligne (2!) 100 kn, dazu 7 ½ Pommes für 15 kn extra. Der Wein ist allerdings günstig (25 kn für den ½ ltr.) Ivankas Meso günstig, so dass wir nur auf insg. 227 kn kommen, viel weniger als in Ist.

Trip 24, 6, sm, Log 2512,4 sm W max 20,8 kn, Vmax 7,0 ( 7,5) kn, Mot 317,0 h

Dienstag 16. 7. : U. Landin – Vodice
Nochts kommt Bora auf entsprechend kühl. Ablandig der Inseln sehr böig aber bei NO halber Wind. Boje ab 10 :45. 1. Reff ins Groß 1. Reff in die Genoa. Entspannte schnelle Fahrt bei Wind um 17 kn bis SW-Kap Murter. Hier nimmt Wind zu auf max 26 kn meist um 20kn. Drehe Genoa bis zum 3. Reffpunkt ein, das geht ja ganz leicht. Bergen Segel an der Einfahrt zur Vodice Bucht 13:30, Südspitze Insel Logorun. Wieder mal sehr schöner Schlag; wie schon Jens schreibt führt Reffen bei Wind über 15 kn zu keinem Fahrtverlust.
Zunächst Ankern bei der Tankstelle, frage in Marina an ob Platz frei ist, die freundliche Receptions-Tante sagt wir können reinfahren. Beim Anker aufholen kleines Malheur : Das Eisen kommt verdreht in die Rolle, Spitze nach oben, diese zertrümmert die Buglaterne. Gleichzeitig reißt der Stecker für die Winden-Fernbedieneung ab. Na ja, das lässt sich ja alles richten.
Legen bei starken Querwind professionalno mit Bug zum Steg an, Muringleinen auf die Genoa-Winschen, von Hand wäre das nie zu schaffen. Vodice fest 14:20.

Die Marineros bugsieren die Charter Boote teilweise mit dem Gummiboot an den Steg.
Natürlich gleich ins „Leut“, essen guten Salat und grüssen den Wilho von den Windsemer Motorbootfahrern.
Abendessen ebenfalls im „Leut“.
Trip 21,6 sm, Log 2533 sm, Wmax 26 kn, Vmax 8,4+ kn, Mot 318 h

Mittwoch 17. 7. : Vodice – Zut (Sandra)
Repariere früh das Fernbedienungskabel für die Ankerwinde. Fester Anschluss mit Lüster – Klemme isoliert mit dem guten selbstverschweissenden Gummiband, Stecker und Buchse raus. Dann noch Geld holen, 6 große Mineralno Flaschen und Zahlen in der Reception.
Vodice ab 10:45. Erst etwas mühsames Aufkreuzen bei relativ starkem Gegenstrom (bis 0,5 kn), Holebug bis Nordkap Kaprije, können dann nach Wende Einfahrt Zut-Hafen direkt anliegen. Bei leichtem Rückdrehen des Windes dann erst mal „Höhe schinden“ da Winddreher auf NNW vorgesagt ist; können dann ab Südspitze Zut bequem abfallen. Sehr schöner Maestral / WNW um 8 kn zuletzt etwas auffrischend und rechts drehend. Ach haben wir doch ein schönes und gutes Boot.
Schwimmsteg Sandra fest 15:40.
Unser einheimischer Kellner ist wieder bei Sandra nachdem die Lebensabschnittsgefährtin vom Chef wieder weg ist. Er spendiert uns gleich 2 Bier, bekommt am Abend ein entsprechendes Trinkgeld.
Essen sehr gute Fischplatte allerdings 320 kn für 2 Pers. Überwiegend Italiener die alle Hummer essen, die neue Chefin hat Sorge dass die Hummer nicht reichen ( 750 kn/kilo). Steg nicht voll belegt, 4 Segelboote und 2 Motorboote.

Trip 24,7 sm, Log 2561 sm, Wmax 14,5 kn, Vmax 7,2 kn, Mot 319,2 h

Donnerstag 18. 7. : Zut Ist so schön hier, bleiben da.
Stehen 6:10 auf und marschieren im Frühtau zu Berge; sind 7:50 wieder zurück und nehmen ein kühles Bad im (noch) sauberen Wasser, der Italiener mit Bavaria 44 neben uns pumpt später dann seine Kacke an den Liegeplatz. Hätte man fotografieren sollen, mit seiner Zulassungs – Nr., dies ist in CRO im Hafen und in Buchten offiziell streng verboten. Abends bei Sandra Rechnung von 457 kn ( Salat extra, Pelinkovac vom Haus ). Spaziergang zu den anderen Restaurants; Marina – R. nur etwa 10 % billiger, allerdings mehr Auswahl. Festa ist sehr teuer wie wir ja schon selbst erfahren haben. 85% der gesamten Karte sind Flaschenweine, ein Rumpsteak kostet 260 kn, Fleischplatte ebenso. Hat seine privat-Mole sehr gut ausgebaut, daneben solider Schwimmsteg, Platz für mind. 30 große Boote. Viele große Motoryachten >> 50 Fuß. Allerdings nur kleines WC-Haus, das Spülwasser tröpfelt nur, so dass man nicht richtig runterspülen kann. Das ist bei Sandra wesentlich besser.

Freitag 19. 7. : Zut – Brgulje
Sehr diesig, heiß, Adria – Dunst. Tuckern gemütlich nach Norden, Blick in die Häfen von Zeverinac und vom Molat/Lucina, Platz gibt’s genug, Ivanka gefällt das aber nicht so richtig, also lieber nach Brgulje an die Boje. Hier kann man auch baden und Essen haben wir genug.
Die Bojen Opas kassieren 165 kn, nächstes mal lieber nebenan Ankern.

Trip 31,4 sm, Log 2592 sm, Mot 324 h

Samstag 20. 7. : Brgulje – Losinj
Wunderschöner Adria – Morgen; Baden gleich nach dem Aufstehen, unser Plichtzelt bewährt sich wieder mal, die Spritzkappe ist zusammengeklappt.
Boje ab 9:55, Grujica LF querab 12:42. Leider fast kein Wind; bis Cikat Bucht unter 4 kn.
Erst vor Hafeneinfahrt Losinj kommt Wind auf, aber NNW; zwar schöner Maestral aber fast gegenan und Aufkreuzen bringt’s jetzt auch nicht mehr. Losinj fest 14:50. Die Hafen – Detschkis begrüßen uns freudig. Ivanka will Ihnen ein Döbler "Six-Pack" spendieren, bis 20:00 kommt aber keiner, als eben nicht. Essen sehr gut wie immer im "Delfin". Beim Abendspaziergeng an der schönen neuen West - Mole sehen wir die Detschkis beim Bier in der Slasticarna FIliae von unserem Skipar, Ivanka zahlt Ihnen ihr Bier zum AUsgleich.

Trip 33,2 sm, Log 2659 sm Vmax 8,1 kn, Wmax 11 kn, Mot 329,1 h

Sonntag 21. 7. : Losinj – Veruda
Früh noch Einkaufen, Wasserspiele und Wasser – Tank auffüllen, ebenso Fäk.-Tank voll mit Reinigungslösung. Aladin - Wetterbericht sagt abflauende Bora in der Kvarner Bucht voraus, am nächsten Tag hier nur Schwachwind. Also Leinen los 10:40. Ziehen Groß schon im Hafen hoch, dann backstags bis Südspitze M. Srakane (11:25 ).
Hier Wind um 6 – 8 kn, bis Kap Vnetak was 12:25 querab liegt. Wie so oft dann kräftiges Aufbrisen; auf den ersten 4 – 5 sm der Kvarner Bucht Wind bis max 17 kn, meist um 13 – 15 kn. Super Fahrt, nahezu die gesamte Strecke über 8 kn. Wind lässt dann langsam nach, der Seegang nimmt zu, aber keine allzu großen Wellen. 2 sm vor Fenoliga fast still, rollen kurz die Genoa ein, aber gleich darauf wieder Wind um 10 kn, also wieder ausrollen, mit stehenden Segeln und Motor Unterstützung Durchfahrt Fenoliga 14:55, die Bake ist noch immer nicht repariert. Die ersten 2,5 sm bis Veruda noch achterlicher Wind dann nach kurzer Pause umspringen auf NNW, voll gegenan, also Segel bergen es sind nur noch 2,4 sm bis zur Einfahrt. Ivanka ermahnt mich dringend nicht zu schnell zu fahren und niemandem zu überholen, aber wenn die drei Segelboote auf unserem Kurs so langsam fahren, was will man da machen ? Immerhin fahr ich einem Ösi Seglerpaar langsam hintennach. Gott sei Dank fährt die Madam am Steuer gleich Richtung Camping – Slip so dass ich normal unsere bewährte Ecke ansteuern kann wo auch ein passender Platz frei ist.
Der Anker fällt 15:50, Erst mal ausgiebig baden und ein gutes Döbler Bier.
Abendessen auf dem Boot.

Trip 34,5 sm, Log 2660,3 sm, Vmax 8,6 kn+, Wmax 17,3 kn, Mot 330,3 h

Montag 22. 7. : Veruda – Vrsar
Am Ankerplatz ab 8:00, mäßige Bora bis 17 kn, nach windstiller Nacht. Werden leicht versetzt bei nur 20 m Kette und 10 m Wassertiefe; baden und warten, es ist Maestral vorhergesagt. Ankerauf 10:45, Segel setzen vor Hafeneinfahrt. Zunächst O bis 12 kn, kurz vor Pula springt der Wind dann um auf WNW. Ein Kreuzschlag vor Brioni, holen ca. 2 sm weit aus um nicht wieder vor Sv. Ivan zu verhungern. Wind bleibt aber konstant, eher leicht auf West drehend. Schönstes Adria Segeln bei Wind um 8 kn, grenzenlose Sicht, herrliche Farben, wolkenloser Himmel. Unser Mig erfreut uns mit super Fahrt. Sv, Ivan querab 14:00; ab Höhe Rovinj Wind backstags, habe zuerst nicht den optimalen Trimm, ein Italiener mit einer Bav.32 kommt näher und will uns abhängen; schafft er natürlich nicht, da er in Lee nicht vorbeikommt und er nicht höher an den Wind kommt. Er hat auch Kurs Vrsar, distanzieren Ihn nach besseren Trimm dann doch deutlich vor Limfjrd und Koversada auch bei backstags - Wind. Ivanka ist höchst besorgt und empört und will aussteigen wenn ich ihn nicht vorbeilasse. Sowohl das eine wie auch das andere geht natürlich nicht, es ist schließlich eine normale Regatta – Situation. Segel bergen vor Lunga, an der Hafeneinfahrt Vrsar heftigster Motorbootverkehr, ( mind. 20 Motorboote und 2 Tretboote kurven kreuz und quer durch die Gegend und die Hafeneinfahrt). 14:55 fest auf unserem Platz C6.
Abends zu Popovic, essen sehr gute und preiswerte Platte „Rotonda“ und trinken mindestens so guten Malvazia.

Trip 27,9 sm, Log 2688 sm, Vmax 7,6, Wmax 17 kn (Veruda), Mot 331,1 h

Gesamt – Törn 288 sm nach Log, Motorlaufzeit 26 h, ca. 110 ltr Diesel

Dienstag, 23. 7. : Vrsar.
Sehr heiß. Baden mehrfach am schönen städt. Strand. Putze und poliere den Spiegel. Kaufe Wichard Greenox und Fender-Frisch im M-Laden. Die Edelstahl-Tube von Wichard hat nur 100 ml und ist nicht so das Wahre. Die Tube von Prasolux war besser. Abends ins MR „Trost“. Wie immer konkurrenzlos gut und preiswert.

Mittwoch 24. 7. : Vrsar.

Donnerstag 25.7. : Vrsar – Umag
Nachts leichter Regen, früh noch alles nass. Ab 9 Uhr dann wolkenlos und heiß.
Nach Baden und Abmelden in der Marina Leinen los 10:55. Zunächst Wind um 5 kn, NNW. Deshalb zunächst Schlag nach W, können dann die bereits gut sichtbare „Novigrad-Landzunge“ anliegen. Leicht zunehmender Maestral bis max 9 kn, schönstes Adria – Segeln. Eine X-Yacht (?) mit Foliensegeln und schwedischer Flagge ist auf unserem Kurs; Segeln weite Strecke, von Plava Laguna bis nach Novigrad parallel mit identischer Geschwindigkeit. Beim Versuch einen Italiener in rel. geringem Abstand in Lee zu überholen kommen wir in die Abwindzone was uns dann hinter den Schweden bringt, der weiter in Lee liegt. Hätten den Italo in Luv überholen müssen. Dennoch super Schlag, wir sind nur wenige Minuten nach dem Schweden in Umag, der auch in den Hafen reinfährt.
Nach Festmachen und Abspülen des reichlichen Muring-Leinen Dreckes erst mal ein gutes Döbler Bier.
Abendendessen im MR bei Zejlko, Fleischplatte reichlich, aber sonst +/- 0 und eigentlich zu teuer.

Trip 18,47 sm, Log 2706,6 sm, Vmax 7,0 kn, Wmax 11 kn, Mot 331,6 h

Freitag, 26. 7. : Umag – Vrsar
Nach Abschieds- Kavo bei Zejlko ablegen 10:50. Wolkenlos, heiß, leichter NW. Setzen gleich nach der Hafenausfahrt den Genaker, können ihn bis Hafeneinfahrt Vrsar stehen lassen. Gemütlicher Schlag, Wind meist nur 6 kn kommen dabei trotzdem auf 4,8 kn Fahrt. Vrsar fest 14:55. Bergen den Genaker-Schlauch erst Abends, es ist zu heiß.
Abendessen bei Popovic, zahlen für besseres Essen 100 kn weniger als in Umag.

Trip 17,14 sm, Log 2733 sm, Vmax 6 kn, Wmax 9 kn, Mot 332,4 h

Samstag, 27. 7. : Vrsar.
Sehr heiß, wolkenlos. Dieters Geburtstag, Glückwünsche an den Brombachsee.
Früh noch Scheuerleiste und etwas Niro putzen; das „Greenox“ von Wichard ist nicht der Hit, die Paste von Prasolux ist wesentlich besser. Mehrfach baden am schönen Strand, Sladoled. Abends kommt unser Nachbar mit seinem „Bav42 Cruiser“ zurück und bumst uns kräftig gegen den Rumpf, ist aber nichts passiert.

Sonntag, 28. 7. : Vrsar
Sehr heiß, schwül, wolkenlos, zunehmender Yugo. Mit dem Gummiboot nach Funtana AC, essen in der „Smrkva“. Zunächst ist aber warten angesagt. Radno vrjeme ist zwar ab 11:00 und wir sind 11:15 da, sind aber die ersten Gäste und es dauert bis wir was zu trinken bekommen. Samstagabend war große Fiesta bis 02:00. Essen gibt’s erst ab 12:00: Salat, Kinder-Hamburger ( Ivanka muss die Bedienung überreden, gibt’s nicht für Erwachsene), Kalamari fritti. Ist halt so wie in der Vor-Popovic Ära.
Unser Torqeedo kommt gut gegen den Yugo an, Fahre mit ca. 500 Watt = 3,2 kn, bei Rückkehr hat der Akku noch 38 %. Gummiboot waschen und Rumpfseite waschen, es ist noch reichlich Muring-Dreck von Umag dran.
Abendessen auf dem Mig, müssen abwarten bis unser „Bums – Nachbar“ wieder da ist. Heute besser als gestern, kein Rempler.

Montag, 29. 7. : Vrsar
Heiß bei hoher Luftfeuchtigkeit. Baden mehrmals an der schönen Steilküste.
Für Nachmittag ist Regen und Grmlavina angesagt. Ab 16:30 dann starke Sturmbö bis 32 kn aus WNW auf der Anzeige im Hafen. Schnell entstandene schwarze Wolkenwand im Westen, die Regenbö ca. 17:00 mit Wind bis 35,8 kn. Ziemlicher Schwell im Hafen. Einige Traum – Segler kommen im Höhepunkt des Wetters in den Hafen und kurven umher bis ca. 17:30 der Spuk weitgehend vorüber ist; Anlegen nicht moeglich.
Unser Hanse-Segler von gegenüber kommt wohl mit Motor aus der Ankerbucht. Obwohl ein Marinero auf dem Schiff ist bricht er das Anlegemanöver ab und geht sinnvollerweise längsseits an die Außenmole
Nachdem der Regen aufgehoert hat ins „Buffet Rotonda“, dort Hochbetrieb.

Dienstag 30. 7. : Vrsar
Strahlender Adria-Morgen, klare Farben, Luft angenehm, Sonne heiß.
Willis Geburtstag, er ist auf Kur. Gratulation per „Mobitel“.
Polieren und wachsen der blauen Decks-Streifen und etwas Edelstahl-Teile polieren.
Nachmittags böiger Wind aus W bis 20 kn im Hafen, verkneifen uns auszulaufen.
Gutes Schnitzel im Restaurant Ivanka

Mittwoch 31. 7. : Vrsar
Sonnig, 1/8 bewölkt, Rückseitenwetter. Nachmittags Wind bis 18 kn im Hafen, die halbe Besatzung unseres Mig möchte nicht raus bei dem Seegang.
Abends gute Fischplatte im MR.

Donnerstag 1.8. : Vrsar – Vrsar.
Wolkenlos, angenehmer Maestral, Temperatur um 30°. Bis 15:30 Wind bis 15 kn max. lässt dann nach. Baue Genoa Umlenkrolle Stb. ab, ebenso den Hebel der Klemmrolle Rutscherleine Stb. Unsere Zehen werden es danken.
Ablegen 16:00, wunderschöne Farben, grenzenlose Sicht, scharfe Kimm. Probieren beide Gross - Reffs, markieren des Falls, der Reffleinen und der Rutscher - Leinen der Genoa.
Testen beidrehen, der Mig liegt mit backstehender, einmal gereffter Genoa und Ruder in Mittelstellung beigedreht stabil.
Ab 18:30 abflauen, 19:00 Anlegen, bei Wind um 7 kn, perfektes Anlege - Manöver auf unseren engen Platz ohne die Nachbarboote zu berühren. Ivanka ist sehr zufrieden.

Trip 11,2 sm, Log 2734,8 sm, Vmax 7,5 kn, Wmax 15,7 kn, Mot. 333,1 h


Gesamtmeilen Juli 2013 : 334,8 sm, Motorstunden 28 h, Verbrauch ca. 125 ltr

Freitag 2. 8. : Vrsar.
Herrlicher Adria – Morgen.
Genoa runter und einsacken, Planenband anbringen, Vormittags gleich Vorderteil der Abdeckplane drauf.
Baden mehrmals, angenehme Wassertemperatur.
Abends noch Mittelteil der Plane anbringen, dann nach Duschen ins MR. Der junge Kellner ist auf einmal sehr freundlich, hat wahrscheinlich mitgekriegt dass wir einen Platz da haben. Ivanka holt die Gegenüber-Nachbarn an unseren Tisch, ganz nette Unterhaltung. Er ist Versicherungsagent und Vermögensberater in Goeppingen. Hat früher Schaeferhunde gezüchtet, kennt daher Schwebheim. Meint unser Hanse-Segler am Steg ist bestimmt ein Doktor wie er sich benimmt.

Samstag 3. 8. : Vrsar – M. Sobota
Heckteil der Plane drauf, ausräumen, Holzteile unter Nav. Sitz abbauen, dann Autoplane weg. Jetzt ist Zeit zum Baden, das erfrischt wirklich. Wir sind eigentlich fertig zu abfahren, essen noch Salat im MR-Trost, genießen den Ausblick über den Hafen.
Haben nichts mehr zu tun, alles ist eingepackt, also rollen wir 13:45 aus der Marina raus. Fahren über Limfjord – AB – Anschluss. Wenig Verkehr in Istrien, hören auf SLO1 es sei lange Wartezeit an der Grenze, das kann doch nicht sein … ?
Aber leider doch, noch vor der letzten Ausfahrt Umag Stillstand. Geht nur sehr langsam voran, stehen insgesamt 55 min bis zum Grenzübergang. Auf der Gegenseite ist die Schlange noch viel länger, von Koper bis Übergang durchgehend.
Fazit : Samstag allenfalls erst abends losfahren! Aber das haben wir ja eigentlich gewusst .....
Dann rollen wir entspannt durch, tanken 35 ltr oberhalb Crni Cal, sind 18:00 in MS. Dort sehr heiß, aber Vali und Ljubo haben ja eine Klima-Anlage.

Sonntag 4. 8. : MS
Vormittags ans Vegi – Grab, Ljubo holt uns dann ab zum Eis in der Slasticarna Winter.
Abends Skype Video -Telefonat mit unseren Lieben in Heilsbronn, Gideon baut gerade einen Ikea – Tisch zusammen, Martin zeigt Vali und Ljubo seine schöne Wohnung.


Montag 5. 8. : MS / Strehovci
Aufstehen 6:30; 6:50 Abfahrt nach Strehovci. Frühstück vor Ivankas Weinberghaus unter Rebenblättern und vielen Trauben. Angenehm frisch, wolkenlos, welcher Ausblick! Spaziergang zur Sv. Vid Kapelle, Vali macht Fotos mit ihrer neuen Kamera.
10:00 wieder zurück, es wir so langsam heiß.
Abends Pizza essen im Svezda Biergarten mit Ljubo, Vali ist bei Ihrer Mal-Gruppe und kommt erst später.


Dienstag 6. 8. : MS
Vali und Ivanka fahren zur Beltinska Teta, ich bleibe im Haus und schreibe dieses Logbuch.

Mittwoch 7. 8. : MS – BW
Ivankas 62. Geburtstag. Ljubo grillt, essen im Haus, draußen zu heiß. Nach Kaffee und Gibaniza Abfahrt 14:30, werden nur durch einen roten Blitz bei Wels gestört, ansonsten ruhige Fahrt. Sind 20:45 in BW.




22/09: Sa. 22. 9-

Mittwoch 19. 9 : Umag. Schlafen lange, trüb, 7/8 bewölkt. Nachmittags Regen, mit Unterbrechungen bis in den frühen Morgen. Lesen, PC.

Donnerstag 20.9. : Umag. Nachts Bora bis 27 kn im Hafen, am frühen Morgen nachlassend, aber bis Nachmittags NO um 10 kn. Wolkenlos, Barometer steigt, klare Sicht, herrliche Farbtemperatur. Waschen unseren Mig, Ivanka das Deck, ich den Rumpf vom Schlauchboot aus. Sind in ca 2 ½ Stunden fertig, dann Kavo im Marinarestaurant, der Diespecker Hans kommt dazu.
Auto abdecken, fahren 17:40 mit dem Audi nach Vrsar. Essen sehr gut und preiswert.

Freitag 21. 9. : Wolkenlos, warme Sonne, kühler NO. Ivanka poliert Edelstahl, waschen Genoa und packen sie in den Sack. Wasche noch den Spiegel, die dezenten schwarzen Streifen gehen nicht vollständig weg; doch noch eine Abdeckung für den Spiegel machen ?
Nach dem Mittagessen ( nochmals Fisch vom Thermomix, Ivankas bestes Stück, ehe wir ihn ins Auto laden ) einige Säcke ins Auto, hole vorher noch Frostschutz von der Tankstelle für den Motor. Decken Mig ab sind nach max. 2,5 h weitgehend fertig; mit den Seilklemmen am Achterstag liegt jetzt die Höhe für das Band fest.
Tauche zum Propeller und packe ihn in eine Plastiktüte mit Gummistropp und Leine zum späteren Abziehen ohne Tauchen. Dusche mit den Genoa- Schoten, vielleicht werden die unhandlichen, dicken Leinen etwas weicher.

Abends Essen mit dem Diespecker Hans im Marina – Restaurant ( Steinpilze mit Spagetti und Steinpilze mit Filet ). Abends schon sehr kühl.

Samstag 22. 9. : Frühschoppen mit Hans im Marina-Bistro. Wollen ca. 17 h abdiffundieren


19/09: Umag 19.9. 12

Mittwoch 12. 9. : Losinj. Der Hafenkapitän geht früh persönlich über die Stege und warnt alle Boote dass Starkwind in Böen bis 70 kn auf dem Meer vorhergesagt ist. Ivanka erklärt Ihm dass wir gerade deswegen hier sind, was er mit „ .. sehr gut / odlicno ..„ beantwortet. Neben uns ein Segler aus Konstanz, die Werft – Jungs reparieren seinen Volvo und wollen sein Boot in die Werft schleppen.
Wir besteigen den „Vela Straza“ Berg hinter dem Cikat- Campingplatz. Phänomenale Aussicht von oben, war früher Militärposten. Leider keinen Foto dabei.
Entgegen Aladin- Prognoza bis 19:00 kein Regen, nur mässiger Yugo. Barometer fällt allerdings stark, der Frontendurchgang ist für 3:00 am 13.9. vorhergesagt.

Donnerstag 13.9. : Losinj. Frontendurchgang früh 3 Uhr, Wind allerdings nur 21 kn max im Hafen ( Nachbar aus England sagt … not so bad ). Regnet von 0 Uhr bis 12 Uhr, ab 13:00 aufklaren, nur leichte Bora.

Freitag 14.9. : Nachts Schwell durch mäßige Bora ( max. 21 kn am Liegeplatz ) früh weitgehend ruhig. Mehrere Boote verlassen den Hafen, kommen dann aber wieder zurück, alle drehen bei Unije wieder um, hier Böen bis über 40 kn und starker Seegang auf der Kvarner Bucht. Ein Segelexperte mit einer Ocenanis 50 hat sich seine Genoa zerissen, kommt auch wieder zurück ( erklärt uns dass er alle Boote mit Kurs Nord gewarnt hat ).
Baue die Leitösen für die Großsegel – Bergeleinen unter die Abdeckung am Oberdeck ein, Bb auch Klemme neben Niedergang und Umlenkblock am Niederholer - Beschlag. Mühsam, weil man die Traveller-Beschläge und die Schiene für die Spritzkappe teilweise abbauen muss. Abends guter Fisch von der Ribarnica im Restaurant „Ivanka“ anschließend Creme – Schnitte und Kavo im „Apoksiomen“.
Kaufe einen Simpa - Internet Bon für 100 kn, freischalten geht jetzt problemlos. Zusätzlich einen Englisch – Übungsbogen von der Post für Ivanka erst nach 2. – Anlauf.

Samstag 15.9. : Losinj. Langer Fußmarsch nach Veli Losinj. Nachmittags sonnig; im Hafen entspannte friedliche Atmosphäre, alle sind locker und zufrieden. Deckbeschlag für die Spritzkappe versetzt, eine zweite Schiene passt vorbei. Abends ins Delfin, essen wie immer sehr gut .
Neben uns macht Herr M. Schmidt (Hanse - Yachts ) persönlich mit einer 65 ft Hanse einschließlich Bootsmann an unserem Steg fest, hatten vor Unije wohl bis 70 kn Wind und einige Probleme.

Sonntag 16. 9 : M.-Losinj – Veruda. Früh in Hafem Losinj schwachwindig, wolkenlos warm. Aladin hat max 16 kn für Kvarner Bucht vorhergesagt. Ablegen 10:30. Bereits in Hafenausfahrt mässige Bora. 1. Reff in Groß, 1. Reff Genoa segeln Außenseite Srakane Inseln, hier nur wenig Wind bis 15 kn backstags. Kurz vor Kap Vnetak nimmt Wind stark zu, in der Vnetak Bucht bereits bis 25 kn. Segeln bei halbem Wind weiter Richtung Istra, Wind bis 25 kn, Mittel 20 – 22 kn, Rollen Genoa weg, damit zwar starker Ruderdruck, der Mig läuft aber damit fast immer über 8 kn. Werden maximal Salz – geduscht. Ab Mitte Kvarner Bucht lässt Wind etwas nach, rollen Genoa aus bis 2. Reff, damit läuft Mig gut ausgetrimmt > 8 kn. Starker Seegang mit langen Wellen, problemlos.
Nördlich Fenoliga böig, gut zu segeln. Anker fällt in U. Soline / Veruda 16:00
Präadikat : besonders wertvoller Schlag !

Trip 33,1 sm, Log 2298,8 sm, Wind max 25,0 kn, Vmax 8,5+ kn, Mot 288,7 h

Montag 17. 9. : ( Gideons Geburtstag ) Veruda – Vrsar. Anker auf 11:00. Wolkenlos, schwachwindig, setzen G + G vor Pula, segeln hoch am Wind bis Hafeneinfahrt Vrsar, nur kurze Motorhilfe am Sv. Ivan. Entspannter Schlag. Mig läuft wieder super. Sv, Ivan 15:00, Vrsar fest 16:05. Erst mal großes Eis in der Slasticarna, Abends ins Marina-Restaurant „Trost“, bestes Preis –Leistungs – Verhältnis (Wiener Schnitzel für 48 kn).

Trip 25,8 sm, Log 2323 sm, Vmax 6,5 kn, Wind max 9,7 kn, Mot 290,0 h

Dienstag 18. 9. : Vrsar – Umag. Wolkenlos, leicht diesig, warm. Frage beim Zahlen nochmals nach Liegeplatz. Vrsar ab 11:00, setzen Segel vor Funtana. Schleichen bei leichtem Wind bis 3 sm vor Umag, gebens dann auf. Umag fest 14:45

Trip 17,3, Log 2341,0 sm, Wind max 7,8 kn, Vmax 5,5 kn, Mot 291,6 h
Gesamtmeilen Jan – Sept 2012 : 855,2 sm
Mittwoch 19. 9 : Umag. Schlafen lange, trüb, 7/8 bewölkt.







12/09: Losinj 12. 9.

Sonntag 9. 9. : Katina – Sali – Brgulje/Molat. Steige früh auf den Berg hinter dem Restaurant hoch; einige Fotos zum Zusammensetzen mit dem Panorama – Programm. Baden, Ivanka schläft lang und gut. Boje ab 9:50, wolkenlos, unbegrenzte Sicht, der Velebit blinkt in der Ferne. Tuckern mit Mot nach Sali zum Einkaufen und Geldholen. Sehr heiß im Hafen.
Steuern zunächst Villa Rava mit Mot bei Windstille an. Dort aber schon alles zu. Der Bau sehr mondän, wohl voll auf die Italiener ausgerichtet, die sind nicht mehr da, also ist die „Villa Rava“ zu, die Deutschen und Ösis sind zu knauserig, die müssen ja die Südländer finanzieren.
Es kommt zudem leichter NNW zwischen 7 und später bis 11 kn auf. Kreuzen brav mit multiplen Wenden bis Sedmovrace – Eingang. Teilweise treibt uns der Strom wieder leicht zurück ( Gegenstrom geschätzt 1 kn ). Sehr schöner Schlag, ein Mitsegler mit Rollgroß wird wieder mal deklassiert.
Bergen 17:00 die Segel und fahren letztes Stück mit Motor zum Bojenfeld bei Brgulje, kurz hinter uns 3 Boote die ebenfalls die Richtung haben, also keine Zeit verlieren. Es sind aber noch viele Bojen frei, allenfalls 20% belegt und außerdem läuft der Mig mit Vollgas 8,4 kn.
Abendessen auf dem Boot, dann mit dem Torquedo an Land, Palacinke mit Eis und Kavo, sehr gut, auf der Terasse von „Janko“.

Trip 33,8 sm, Log 2228,9 sm, Wind max 11,5 kn, Vmax Segel 6,8 kn, (Mot 8,3 kn)
Mot 282,6 h

Montag 10. 9. : Brgulje – Silba. Ablegen 10:30. Kurzes Stück mit Genaker wenig Wind aus SSO gebens dann bei Wind um 5 kn und Fahrt um 2 – 2,5 kn auf, haben Sorge Silba sei voll. Legen an um 14:20. Außer uns nur 4 Boote im Hafen. Wird dann Abends doch proppenvoll, insgesamt 20 Boote, kein Platz mehr frei. Strom nur von 18 h – 9 h früh, kein Wasser. Baden in der schönen türkis – Sand – Bucht, wohl einer der schönsten Badeplätze in Dalmatien, abgesehen vom steinigen Zugang. Abends in Gartenrestaurant westl. Post, sehr günstig, Menü mit Fisch oder Fleisch, Vorspeise, Salat und Nachspeise nach Wahl für 95 kn; sind pappsatt und schaffen kein Eis mehr.

Trip 15,00 sm, Log 2243,4 sm, Wind max 5,5, kn, Mot 284,9 h

Dienstag 11.9. : Silba – M. Losinj. 2/8 Wolken, diesig, heiß. Mit Genaker bis N-Kap Silba, dann G&G am Wind bis Ilovik. Mig läuft wieder super, kommt „voll und bei“ – halber Wind auf nahezu Windgeschwindigkeit von 4 – 5 kn, hätte der Tri nicht geschafft. Nördlich Ilovik flaut Wind weiter ab, gebens dann auf und fahren mit Mot nach Losinj, es ist für nächsten Tag Starkwind vorhergesagt. Losinj fest an den neuen Schwimmstegen 14:30; Hafen fast leer. Sanitärgebäude weiterhin zu. Auffällig sauberes Wasser ( „… a soua scheens Wasser.. „) man kann jetzt bis zum Grund schauen, die Kanalisation hat offensichtlich was gebracht. Die neue West Mole noch nicht ganz fertig aber voll benutzbar.
Eis bei „unserem“ Slasticarnik, besichtigen gleich auch seine neue Filiale 200 m weiter.
Abendessen auf dem Boot ( …. müssen sparen … ).

Trip 21,1 sm, Log 2264,9 sm, Mot 287,6 h.

Mittwoch 12. 9. : Losinj. Der Hafenkapitän geht früh persönlich über die Stege und warnt alle Boote dass Starkwind in Böen bis 70 kn auf dem Meer vorhergesagt ist. Ivanka erklärt Ihm dass wir gerade deswegen hier sind, was er mit „ .. sehr gut / odlicno „ beantwortet. Neben uns ein Segler aus Konstanz, die Werft – Jungs reparieren seinen Volvo, wollen sein Boot in die Werft schleppen.
Wir besteigen den „Vela Straza“ Berg hinter dem Cikat- Campingplatz. Phänomenale Aussicht von oben, war früher Militärposten. Leider keinen Foto dabei.



10/09: Brgulje 10.9.

Mittwoch 5.9. : Nachts leichter Regen. Bei Frühstück sehr schwül, Ivanka bringt die Bettwäsche zur Marina- Wasch – Tante. 11:30 Gewitter, 8/8 bedeckt Nachmittags Regen bis 15:00, bleiben in Vodice. Abends natürlich zu Wilho ins „Leut“.

Donnerstag 6. 9. : Vodice – Primosten. Früh Regen, bis 12:00 vollständig bewölkt, diesig. Wind < 5 kn. Ablegen Vodice 12:30. Tuckern mit Motor nach Primosten. An dortiger Boje fest 14:15. Gewitter über Land, kommt näher ab 15:30 Regen. Abends aufklaren ab 17:30, sonnig, kaum Wind.
Gummiboot aufblasen, kurze Testrunde mit dem Torqedo, alles bestens. Bleiben an Bord, Ivanka geht es nicht gut.

Trip 12,7 sm, Log 2153 sm, Mot 276,1

Freitag 7.9. : Primosten – Piskera. Nach Baden und Gummiboot aufladen Boje ab 9:50. Wolkenlos, Tramontana ( NNW, teilweise auch NNO ) zunächst um 8 kn, dann zunehmend auf max. 15,7 kn. Auf Bachbordbug bis Eingang Kornatski Kanal. Sehr schöner Schlag, der Mig läuft wieder spitze, hängen alle Mitsegler ab.
Ab Südspitze Kaprie Archipel 1. Reff in der Genoa der Bordfrau zuliebe.

Über weite Strecken Halbwindkurs und max Fahrt auf der Anzeige von 8,5 kn, es dürften mindestens 8,7 durchs Wasser gewesen sein, Fahrt über Grund bis 8,6 kn bei Gegenstrom.
Kornatski Kanal wind genau auf die Nase, sparen uns das Kreuzen, letzte 5 sm mit Mot.

Trip 28,7 sm, Log 2182,1 sm, Vmax 8,5 kn, Wind max 15,5 kn, Mot 277,6 h

Prädikat : “ sehr schöner Schlag ”

Samstag 8. 9. : Piskera – Katina. Zahlen über 800 kn für Marina und Kornaten – Gebühr, Ivanka denkt über das Preis – Leistungs Verhältnis nach. Da Wasser und Strom extra berechnet werden tanken wir wenigstens den Wassertank voll. Ablegen 10:30, zuerst kaum Wind tuckern See - seitig nach Nord, schauen in die Vrulje Bucht rein, viele Restaurants, aber nicht so der Hit.
Setzen beim Rausfahren aus Vrulje Großsegel, dabei bricht der Schäkel des Umlenk-Blocks vom Großfall am Mastfuß, der Bolzen war wohl nicht fest und ist dann aus dem letzten Gewinde-Stück rausgeflogen. Also Segel nochmals runter, nehme Schäkel vom 2. Reff, damit Segel wieder hoch, alles klar. Kreuzen durch die engste Stelle des K- Kanals bei Wind genau gegenan, die erste Wende ist nicht optimal weil ich das Ruder loslasse und der Autopilot nicht eingeschaltet ist, aber kein Problem, nach 3 Sekunden stimmt der Kurs wieder, Ivanka ist aber schon nervös, weil in 200 m Abstand ein anderes Boot war. „ Heut geht schon alles schief !“. Dennoch läuft der Mig brav hoch am Wind, wenn halt die Krängung nicht wär ! Ivanka ist nicht erfreut. Als der Wind auf 14 kn zunimmt 1. Reff ins Groß. Damit noch 1 – 2 Seemeilen weit, Ivanka frägt dann ob dies „ .. bei diesem Sturm sein muss, wir könnten doch auch nur mit dem Großsegel weitersegeln“. Also Genoa einrollen, damit bei halben Wind Richtung O. Katina, mit 3 – 4 kn und kaum Krängung. Gott sei Dank ist niemand in der Nähe der uns kennt; wir hätten ihm sagen müssen die Genoa ist kaputt.
An Boje fest vor „Kod Mare“ 14:30. Nach ca. 1 Stunde kommen die Telascika - Jungs und wollen kassieren, hätten also doch an die Mole gehen sollen, da kostets nichts. Sie erlassen uns aber die Gebühr weil wir am gleichen Tag für Kornat gezahlt haben.
Mit Gummiboot ins Restaurant , essen abends sehr gutes Steak und Kotelett, gute Fischsuppe, alles ok nur der Wein ist zu warm. An den anderen Tischen Hummer satt und Riesen Fische, Ivanka meint die Wirtin ist heute sehr zufrieden. Wir haben wohl die kleinste Rechnung von Allen.

Trip 13,8 sm, Log 2195,1 sm, Vmax 7.0 kn, Wind max 16 kn, Mot 279,3 h

Sonntag 9. 9. : Katina – Sali – Brgulje/Molat. Steige früh auf den Berg hinter dem Restaurant hoch; einige Fotos zum Zusammensetzen mit dem Panorama – Programm. Baden, Ivanka schläft lang und gut. Boje ab 9:50, wolkenlos, unbegrenzte Sicht, der Velebit blinkt in der Ferne. Tuckern mit Mot nach Sali zum Einkaufen und Geldholen. Sehr heiß im Hafen. Steuern zunächst Villa Rava mit Mot bei Windstille an. Dort aber schon alles zu. Der Bau sehr mondän, wohl voll auf die Italiener ausgerichtet, die sind nicht mehr da, also ist die „Villa Rava“ zu, die Deutschen und Ösis sind zu knauserig, die müssen ja die Südländer finanzieren.
Es kommt zudem leichter NNW zwischen 7 und später bis 11 kn. Kreuzen brav mit multiplen Wenden hoch bis Sedmovrace – Eingang. Teilweise treibt uns der Strom wieder leicht zurück ( Gegenstrom geschätzt 1 kn ). Sehr schöner Schlag, ein Mitsegler mit Rollgroß wir wieder mal deklassiert.
Bergen 17:00 die Segel und fahren letztes Stück mit Motor zum Bojenfeld bei Brgulje, kurz hinter uns 3 Boote die ebenfalls die Richtung haben, also keine Zeit verlieren. Es sind aber noch viele Bojen frei, allenfalls 20% belegt und außerdem läuft der Mig mit Vollgas 8,4 kn.
Abendessen auf dem Boot, dann mit dem Torquedo an Land, Palacinke mit Eis und Kavo, sehr gut, auf der Terasse von „Janko“.

Trip 33,8 sm, Log 2228,9 sm, Wind max 11,5 kn, Vmax Segel 6,8 kn, (Mot 8,3 kn)
Mot 282,6 h



05/09: Vodice 5.9.

Sonntag 26. 8. : Früh um 9 Uhr kommt die lang ersehnte Abkühlung mit Regen und Gewitter. Mehrfach Regenschauer, 15:00 dann Aufklaren. 17:00 sonnig. Gehen 19:00 zum Essen, im Westen schwarze Wolkenwand. Gehe nochmals zurück um Handy zu holen. Fahrrad bleibt am Stromhäusle, die Gangway ohne Sicherung. Auf
dem Weg zu Restaurant kommt die Böenwalze, sind gerade im Restaurant da bricht der Sturm los. Extreme Böen, nach unterschiedlichen Angaben zwischen 58 und 70 kn. Die Boote am 1 und zweiten Steg krängen ohne Segel bis 30°. Mehrere Rollgenoas gehen auf und werden zerfetzt. Unsere Gangway und das Fahrrad sind verschwunden. An unserem Steg 6 Muringleinen gerissen, wegen sehr schlechtem Zustand ( siehe Fotos).
Laden nach dem Essen Maria und … mit Sohn zu einem Pelinkovac aufs Boot ein.

Montag, 27.8. : Auspacken Tauchkompressor, mehrere Tauchgänge, aber sehr schlechte Sicht, allenfalls 50 cm bis 1 m, die Gangway ist nicht zu finden. Nachmittags zum Viktor, fragen ob er tauchen könnte. Gibt uns zuerst einen Draggen. Damit haben wir das Fahrrad beim 2.-Versuch wieder oben, von der Gangway allerdings keine Spur. Viktor meint am nächsten Tag die Alu-Gangway geht nicht gleich unter, wird wahrscheinlich vertrieben sein, ohne Sicht sei kaum was zu machen. Vielleicht sieht man sie im Winter wenn das Wasser klar ist. Abends ins Strandrestaurant, die Alpen sind in klar zu sehen, kaum Wind.

Dienstag 28.8. : Nochmals Rücksprache mit Viktor, er rät uns vom Tauchen ab, das sei wenig Erfolg versprechend. Fahrrad ins Auto Auto Einpacken.
Ablegen 10:40. Zunächst leichter SW, kreuzen gemütlich auf bis Höhe Novigrad. Wind flaut ab, Rollen unsere Genoa elegnat ein, das geht jetzt ja super „elektricno“ !

Ab Porec schöner Maestral um 8 kn, G&G bis Sv. Ivan können dann den Genaker setzen der steht bis Hafeneinfahrt Veruda. Sehr schöner entspannter und langer Schlag.

In der Einfahrt zur Veruda Bucht viele Opt-Kinder und Jollen-Segler, fahren Slalom durch die Boote. Anker fällt an bewährter Stelle 17:50.

Trip ca 40 sm (Log nicht geeicht). Vmax 7,5 kn, Wind max 11 kn, Mot 258,8 h



Mittwoch 29. 8. : Veruda – Ilovik. Früh Baden und Boot abkratzen, wenige Pocken die leicht abgehen, sonst nur dünne Algenschicht welche ebenfalls nach einmal drüberfahren weg ist. Putze den Log – Geber mit Alu-Stück von Bierdose, statt 0,8 kn Diff zum GPS jetzt nur noch 0,3 kn bei 7 kn.
Wolkenlos, NNW um 6 kn. Ziehen Genaker hoch nach Durchfahrt Fenoliga, streng achterlicher Wind; Wind dreht Mitte Kvarner Bucht bergen Genaker, noch ein Sück Stück mit G&G bei WSW, Wind flaut dann insgesamt ab. Mit G & Mot bis Male Srakane, dann wieder NW um 6 kn. Also wieder Genaker hoch, müssen aber etwas anluven dass er einigermaßen steht. Halse mit G vor Ilovik. Boje Ilovik fest 15:50.

Trip 36,9 auf Anzeige, Wind max 15 kn, Vmax 7,5 kn. Mot 262,4 h

Donnerstag 30. 8. : Ilovik – Bozava. Wunderschöner Adriamorgen, Baden, genießen das Panorama und Ambiente. Nach Aladin für nächste Nacht Jugo und Durchzug einer Regenfront für 30.8. vorhergesagt. Nichts für Ilovik. Also sicherheitshalber nach Bozava, da auch mit Gewitter zu rechnen ist.
Heute wolkenlos und Wind NO um 8 kn.
Boje ab 9:45. Zunächst G&G bis Nordspitze Silba, hier flaut der Wind (… wie üblich ) ab. Lassen Motor mitlaufen. Winddreher langsam auf NW, aber nur 3 – 4 kn.

Erst ab Einfahrt Sedmovrace schöner Segelwind von 10 – 12 Kn WNW. Darf Zunächst nur mit G segeln, die Bordfrau lässt sich dann aber doch erweichen auch die Genoa auszurollen, das geht jetzt ja so leicht. Bergen Segel vor Bozava.
Bozava fest 14:20. Im Hafen außer uns nur 2 Boote.
Baden an der schönen Steilküste, mit der schönste Platz in Dalmatia.
Abends natürlich Essen im „Veli Kamik“.

Trip : 26,5 sm, Log abends 2086,0 sm, Wind max 16 kn, Vmax 6,5 kn. Mot : 265,6 h

Freitag, 31. 8. : Bozava. Früh sonnig, ab 12 Uhr zunehmender Jugo, bleiben da. Mehrfach baden, Kavo, Schleckeis, Abends Becki bei unserem Wirt. Nachts Regen bei nahezu Windstille.

Samstag 1. 9. : Bozava. Bewölkt, Regen, warm. Wenig Wind. Bleiben da. Abends zunehmender Jugo, von 20 – 22 Uhr bis 18 kn. Ziemlicher Schwell im Hafen, unser Mig liegt zwar ruhig, aber neben uns hat der Hafen-Boy einen Motorsegler aus Piran reingequetscht und Stb. Liegt ein schlecht festgemachter Italiener, ebenfalls stark rollend. Beide boxen uns kräftig, es passiert aber nichts. Nach 22:15 ist der Wind wieder weg und wir haben eine ruhige Nacht.

Sonntag 2. 9. : Bozava - Iz . Herrlicher Adriamorgen, wolkenlos, windstill. Baden, etwas Boot waschen nach W -Tank auffüllen. Einkaufen und Verabschieden bei „Veli Kamik“. Tuckern bei nahezu Windstille Richtung Iz; kurzer Abstecher in den Kablin Hafen von Sestrunj, dort toteste Hose. Hafen Iz fest 13:30.

Trip 11,3 sm, Wind max < 4 kn, Mot 268,2

Montag 3.9. : Iz – U. Soline Pasman. Nach Frühstück Tauchen mit dem 12 V –Kompressor, vor allem um die Opferanode hinter dem Saildrive zu erneuern. Die alte ist innerhalb eines halben Jahres fast vollständig abgefressen. Etwas Säubern des Paddelgebers. Der Rumpf zeigt kaum Pocken, nur etwas an der Kielvorderkante und Oberkante Ruder. Sonst nur geringer Algenschleier, einmal mit Handschuh drüberwischen und schon weg. Antifouling Anstrich war also gut !
Ablegen 12:30. Bewölkt, stetiger SSW von 8 – 10 kn, im Westen Gewitter, schwarze Wolken über Sali und L. Telascica. Können Uvala Soline Pasman eben anliegen, Kurs hoch am Wind, deklassieren alle Boote auf gleichem Kurs sowohl an Höhe wie auch an Fahrt, macht große Freude ! Ab Nordspitze Pasman nimmt Wind auf max. 15 kn zu; um die Bordfrau nicht mit zu viel Krängung zu beunruhigen 1. Reff in die Genoa eindrehen, das geht mit der Furlex – Electric und Markierungen auf der Schot-Rutscher-Leine ja ganz leicht. Dank E-Foam Aufdoppelung im Genoa Vorliek zieht das Segel auch jetzt gut. Muß nur noch Windfäden weiter hinten anbringen. Hängen damit eine Salona 40 mit Lattengroß auf gleichem Kurs ab, die schleicht in Lee dahin ( soll angeblich so ein tolles Schiff sein ).
Boje U. Soline fest 14:50. Sehr schöne, gut geschützte Bucht, die Bojen allerdings wenig Vertrauen erweckend, die kleinen Steine allenfalls für Boote bis 10 m bei Starkwind geeignet. Dazu Billigleinen; aber sonst sehr schön. Kaum sind wir fest fängts zu Regnen an, Regnet bis 24:00, vor Mitternacht Gewitter mit grellen Blitzen in ca. 3 km Abstand. Windstill, Ab 2:00 Mondschein, sehr ruhige Nacht.

Trip 13,99 sm; Log 2111,4 sm, Vmax 7,5 kn; Wind max 15,4 kn. Mot 269,4 h.

Dienstag 4. 9. : U.Soline – Vodice. Vormittags herrlicher Adria – Morgen; nach Aladin-Prognoza heute nur schwachwindig, dagegen für morgen Starkregen im Gebiet Murtersko More, am Land eher besser, also nicht nach Zut oder Sali, vor allem da am Mittwoch nochmals Starkregen und dann Bora angesagt ist.
Boje ab 9:55. Hat zwischenzeitlich in SW zugezogen, zunehmende Wolken, ab Südspitze Pasman schwarze Wand von Kaprije bis Zut welche rasch näher kommt. Ab 11:10 ( Kursaufzeichnung Offshore Navigator ) dann stark zunehmende Bö aus SW. Haben Gott sei Dank freien Seeraum nach Lee und laufen vor dem Wind ab, zwischen Pasman und Vrgada Richtung Pakostane. Mig krängt ohne Segel > 20°; fliegendes Wasser und Schaumstreifen auf dem Meer. Dabei nimmt der Wind stark zu, über mehr als 20 min bläst’s mit > 40 kn, Windspitze bis 50,8 kn nach Anzeige. Ivankas neues Rückenpolster geht in einer Bö über Bord, wird hinter der Sprayhood/ Spritzkappe herausgeweht. Alles ist patschnass, der Regen drischt von hinten durch den Niedergang in die Kajüte; unserere Nationalflagge franst aus, die Gastlandflagge und der WSGR-Stander halten aber durch. Durch Starkregen sehr schlechte Sicht, nur ca. 0,5 sm. Der Offshore Navigator mit GPS zeichnet Kurs auf, gibt uns Position und Richtung und ist Gold wert. Die Orientierung wäre sonst kaum möglich in einem Inselgewirr. Gehe mit Fahrt zurück, treiben vor dem Wind. Dieser flaut 11:40 ab, im Süden wird es heller, also wieder Kurs Vodice hinter den Inseln nördlich Murter vorbei ( Arta V. und Arta M. )
Nordspitze Murter Wind < 5 kn, es regnet allerdings noch immer, die Süd-Wester bewähren sich mal wieder sehr, viel besser als Kapuze. Regen hört ab Höhe Mitte Murter auf, bei Tribunj kommt die Sonne durch.
Tanken bei strahlendem Sonnenschein an Tankstelle Vodice 142 ltr Ina – Diesel, dann in die Marina, am 1 Steg fest 14:40. Ivanka schmeißt dem Marinero die Leine ins Gesicht, was dem gar nicht gefällt. Er bekommt ein Bier im „Leut“ und ist dann wieder zufrieden.

Trip 29,45 sm, Log 2140,8 sm, Vmax 8 kn, Wind max 50,8 kn, Mot 274,0 h

Mittwoch 5.9. : Nachts leichter Regen. Bei Frühstück sehr schwül, Ivanka bringt die Bettwäsche zu zur Marina- Wasch – Tante. 11:30 Gewitter





26/08: Aug - Sept. 2012

Aug. – September 2012


Mittwoch 15. 8 : Aufstehen 4:55. Rollen 5:20 aus Windsa raus. Kaffepausen bei Kirchdorf und vor Graz. Kurz vor 12 in MS.

Donnerstag 16. 8. Auf nach Strehovci. Spaziergang zu Bukovnisco Jezero. Sehr heiß und trocken.

Freitag 17.8. Strehovci.

Samstag 18.8. : Alle Kalamare kommen, Ljubo grillt wie üblich mit 2 Grills. Jon ist lustig und vergnügt.

Sonntag 19.8. : Sagen Strehovci ade. Sehr gute Fische zum Mittagessen bei Vali.
Starten 15:45 nach Umag. Ankunft 18:05. Mig ist wohlbehalten an seinem Platz. Einräumen bei ziemlicher Hitze. Planen weg und ins Auto packen. Nach Essen im Restaurant spült Ivanka kurz die Plicht sauber: Gleich kommt eine Stegnachbarin und erklärt uns dass Bootwaschen verboten ist (Umweltpolizei !); ist halt wie am Brombachsee.

Montag 20.8. : Umag. Heiß, wolkenlos, schwül.

Dienstag 21. 8: Früh mit dem Fahrrad zum Elektro-Laden nach Umag. Ringkabelschuhe für die dicken Bavaria-Stromlabel ( Durchm. 10 mm, also ca. 75 mm² ) Anquetschen mit meiner großen angeschliffenen Rohrzange geht gut. Abends ins Marina-Restaurant. Bohre Löcher für die Taster neben dem Motor-Schalthebel. Dummerweise können die Selden-Taster nur bis zu einer Materialstärke von 5 mm festgeschraubt werden, Bavaria baut aber sehr solide, hier 8 mm dickes Laminat. Außerdem soll ein Loch von 30,4 mm Durchmesser geschnitten werden, die Lochsäge hat natürlich nur 30,0 mm, also noch etwas auffeilen. Ist wohl irgendein blödes Zoll-Maß. Steck die Taster erst mal rein, passen ohne wackeln und klebe mit etwas Sika fest.

Mittwoch 22. 8. Heiß, schwül, wolkenlos, wenig Wind. Nachmittags leichter Maestral der für etwas Kühlung sorgt. Zusammenbauen der Hochstromkabel, Verbindungsbox im Ankerkasten. Ivanka kocht abends sehr guten Fisch ( Feuerkopf / Drachenkopf o.ä.),

Donnerstag 23.8. : Umag. Weiter sehr heiß und schwül. Durchfädeln Kabel bis Nasszelle, Einbauen Schaltkasten. Überraschung ! Die Ringkabelschuhe gehen nicht durch die wasserdichten Verschraubungen. Die 12V - Zuleitungen feile ich zurecht, bei den Leitungen zum Motor lass ich die Verschraubungen weg. Abends entspannen des Vorstags. Achterstag aushängen, Fockfall auf den Anker-Bolzen, Spifall auf die Stb. Festmacherklampe. Nach Entspannen der Wanten kommt Vorstag gut locker. Abbauen altes unters Lager, alle Kugeln fallen raus in die bereitgestellte Schachtel da kein Rollenkäfig. Beim ersten Montage - Versuch vergesse ich die Rollen-Lagerschale (vom bestehenden Lager). Beim Zusammenbauen reißt Plastik-Rollen-Käfig-Ring. Also nochmals abbauen und Lagerschale, Rollen, Rollendruckscheibe und Sicherungs-Federring in richtiger Reihenfolge anbauen (Reihenfolge von oben nach unten) nachdem der Motor mit Dirk gesichert und hochgehoben ist. Dann wie in Anleitung beschrieben Motor-Gehäusedeckel fest schrauben. Eine Schnittzeichnung wäre sehr hilfreich gewesen trotz vieler Fotos in der Anleitung.
Jetzt sollte die gesamte Einheit nach unten zu schieben sein bis der Querbolzen durch Motor-Gehäuse, Lagerteil und Vorstag – Endbeschlag geht. So sehr wir uns auch mühen, - Ivanka hilft tapfer mit Rückenschmerzen – nichts zu machen. Da das Lagerteil zu weit oben ist kann man auch das Vorstag - Profil nicht festschrauben. Mittlerweilen kommt Jugo auf, also Vorstag erst mal festbolzen, es ist jetzt ja nichts mehr anzubauen und der Mast soll ja nicht umfallen wie beim Mig III.

Erneute Schiebeversuche, alles vergebens.
Male mir schon aus wie wir die alte Leinentrommel per Express aus Windsheim anfordern müssen wenn die Motor-Einheit nicht funktioniert (Die liegt zuhause in der Werkstatt).
In meiner Verzweiflung löse ich wieder den unteren Gehäuse-Deckel : Und siehe da alles rutscht jetzt problemlos und leicht übereinander. Querbolzen durch Motor-Gehäuse, Lager-Teil und Vorstagbeschlag, dann Motordeckel wieder festschrauben. Auch das Vorstag - Aluprofil kann jetzt wieder richtig festgeschraubt werden.

Großes Aufatmen. Problem war die sehr enge Passung der Hülse des Lagerteiles und des Motorgehäuse-Deckels; wenn die nicht 100% axial stehen können sie nicht übereinander geschoben werden. Und das geht natürlich bei schwerem Motor und schräg hängendem Vorstagprofil kaum.

Achterstag wieder fest, Wanten dicht – drehen; sind gerade bei Einbruch der Dämmerung fertig.
Ein Marina boy kommt vorbei und ruft anerkennend „… aah, elektricno !“

Nach Schlauchdusche mit Haare-Waschen am Steg ins Marina Restaurant. Trinken erst mal 1 ½ ltr Mineralno und ½ ltr. Bujsko Vino. Sehr gute Spagetti ( frutti di mare und bolognese mit gem Salat ).

Freitag 24. 8. : Wieder heiß und schwül, wolkenlos. Ab 9 Uhr kommt zunehmender Jugo auf, bin froh dass der Motorantrieb dran ist und wir das Vorstag nicht mehr lösen müssen. Darko kommt, ist noch krankgeschrieben. Hatte leichten Schlaganfall. Montiert die Teenax-Knöpfe für sie Fensterabdeckung.
Durchfädeln des Steuerkabels für die Rollanlage, lateral am Dieseltank vorbei, Reicht so eben in der Länge. Loch bohren für Einschalter, GFK Schnittkante mit UHU Plus abdecken. Steuerleitung im Schaltkasten anklemmen.
Abends ins Strandrestaurant, essen große Fleischplatte für 2.

Samstag 25.8. Wolkenlos, heiß, zunehmender Jugo; Für Sonntag morgen ist Regen vorhergesagt. Bleiben also bis Montag im Umag. Früh noch Anschließen der Taster und Test ohne Segel : Funktioniert einwandfrei, auch keine suspekten Lager-Geräusche. Stoßen darauf gleich mit einem Glas Sekt an. Schmiere noch mit dem Rest von Sika - Dichtmasse die Kabelöffnung im Ankerkasten zu.
Abends guter Fisch von Ivanka, dann kommen Hannes und Henriette aus Graz zu uns und wir leeren 2 Flaschen Strehovci Vino.

Sonntag 26. 6. Früh um 9 Uhr kommt die lang ersehnte Abkühlung mit Regen und Gewitter.






07/06: Losinj - Umag

Samstag 2.6. : Bleiben in Losinj, weiter mässiger Jugo, 4/8 bewölkt. Früh Wanderung zur Kirche und zur alten Burg am Berg ( … steig’ ich den Berg hinauf, das macht mir Freuhide, didel da di da … ). Bei weiterhin Querwind von 8 -18 kn lehrreiche Anlegemanöver. Oft nur mit vereinten Kräften und vielen Fendern möglich die Boote festzumachen. Abends ist der Hafen voll, mehrere Boote hängen im Päckchen an den Ausflugskuttern. Bis 16:00 fast ausschließlich deutsche Eignerboote, kein Charterschiff, es ist Samstag. Neben uns liegt ein altes ( versifftes ) 5 – Meter Halbkajüt Motorboot aus München. Vater mit kleinem Sohn. Sind bei hohem Seegang und viel Gottvertrauen mit ihrem 70 PS Johnson Außenborder von Veruda über die Quarner Bucht gefahren. Das Boot nicht selbstlenzend, bei Ankunft keine Schwimmwesten an; wenigstens ein gutes Ganzverdeck am Abend.
Andere Seite die Bav 34 „Lazybones“. Sehr gepflegtes, 12 Jahre altes Schiff, alles glänzt. Der versierte Eigner kümmert sich um den Motor der laufend überhitzt. Am Abend glaubt er den Fehler gefunden zu haben: Zugesetzte und verkalkte Kühlkanäle im Motorblock. Laut Volvo Anleitung ist das Kühlwasser des Innenkreislaufes alle 2 Jahre zu wechseln ( 40% Frost/Korrosionsschutz) er hat das wohl in 12 Jahren noch nie gemacht. Außerdem sei Salzwasser in den Frischwasser-Kreislauf gekommen … das ist fatal, er ist aber überzeugt dass der Wärmetauscher kein Leck hat. Kontrolliere daraufhin unser Kühlwasser: Siehe da es fehlt etwas. Also morgen an der Tankstelle destilliertes Wasser kaufen.
Neben „Lazybones“ kommt am späten Nachmittag eine HR 48 mit Norwegischer Flagge. Es gelingt nur mit Einsatz von vielen Händen und 2 Hafenboys das Schiff festzumachen. Das ältere Eignerpaar hätte das alleine nie geschafft. Die Muringleinen von Hand dichtzuholen kaum möglich. Das Verholspill auf der Ankerwinde haben sie allerdings nicht benützt. … in Losinj ist halt immer was los …

Ivanka macht abends guten Fisch mit dem Thermomix. Viele Musikkapellen haben Festival.

Sonntag 3. 6. : Weiter Jugo bis 20 kn im Hafen, aufregende An- und Ablegenmavöver. Wolkenlos entgegen der Vorhersage. Spaziergang. Kaufe dest. Wasser für den Motor- Kühlkreislauf. Ivanka geht’s nicht so gut.

Montag 4.6. : Heute sollte es regnen, bis 14:00 aber kein Tropfen, weiterhin mäßiger Jugo. Kauf Sägeblatt in gut sortiertem Hempel-Geschäft am W-Kai. Mühsames Aufsägen der oberen PU Klebung im Bugkammer Eck.
Ab 15:00 zunehmende Eintrübung. 16:00 dreht Wind von S auf W unter abflauen, Regen ab 16:45 welcher ca. 21:00 wieder aufhört; dann nur noch schwacher West.

Dienstag 5.6. : Losinj – Veruda. Aufstehen 6:35, Sind 6:55 an der neuen Tankstelle. 80 ltr Diesel für 9,99 kn/ltr. Tank etwa gleich voll wie in Zaglav ( 248 - ??? h). Zunächst 8/8 bewölkt. Schon in der Hafenausfahrt Losinj starke Bora-Bö die uns fast das Gummi – Boot vom Deck bläst. Das Großsegel bläst die Bora teilweise aus der geöffneten Persenning bei achterlichem Wind bis 34 kn. Nachdem alles wieder klariert ist mit Mot außen an Skrakane-Inseln vorbei bis in die bewährte Ankerbucht neben dem Leuchtturm Rt. Vnetak. Warten bei sehr gutem Ankergrund aufs Abflauen des Windes. Sonne kommt durch, ab 12:00 wolkenlos. 12:45 weiter mit 1 x gereffter Genoa. Bei Unije um 12 kn Wind, dreht auf NNO, dann weiter auf NNW so das wir einen langen Weg kreuzen. Teilweise Auffrischen auf 15 kn. Die Bordfrau mag die Krängung nicht, also noch 1. Reff ins Groß, kommen hiermit aber auch noch auf 5 – 6 kn am Wind, Vor Medulin flaut Wind ab, schütten beide Reffs aus, segeln außen am Porer Leuchtturm vorbei bei starkem Gegenstrom um 0,8 kn bis zur unteren Veruda-Bucht Einfahrt bei gleichmäßigem, leichtem Maestral. Anker fällt 18:20. Mit dem Torquedo ins Frasker Campingplatz Restaurant, sehr gutes Essen, herrlicher Ausblick, klare Farben, warme Abendsonne ( ... ist schon ein schönes Fleckchen Erde ..“).

Trip 43,2 sm, Log 1946,5 sm, Wind max1 34 kn, Wind max2 17 kn. Mot 251,7 h.

Mittwoch 6.6. : Veruda – Umag. Ruhige Nacht vor Anker. Um 7:00 komt Jugo auf. Lichten Anker 10:00. Bei streng achterlichem Wind nur den Genaker. Segeln bei langsam zunehmenden Wind bis Höhe Porec mit dem Genaker. Wellen werden länger und höher. Ab Vrsar ziemliches gegeige, der Autopilot schaffts nicht mehr optimal. Lassen ab Rovinj Motor mitlaufen um Anströmung am Ruder zu haben. Nachdem Wind teilweise > 15 kn zieht Ivanka den Bergeschlauch vor Porec. Geht sehr schwer, die Bergeleine wohl innen um das Segel gewickelt, Ivanka schaffts aber dann doch mit Mühe. Weiter nur mit voller Genoa allein, Wind bis 21 kn, lange hohe Wellen, der Mig rollt manchmal von +20° auf -20° Grad. Mot zur Unterstützung, um Anströmung für das Ruder zu haben und um nicht von den Wellen überholt zu werden. Höchster Seegang vor Novigrad. Wind flaut dann schnell ab, vor Umag unter 5 kn. Dreht kurz auf W. Beim Anlegen natürlich wieder eine Bö quer, kommen aber unbeschaded auf unseren Platz.
Freudige Begrüßung durch unsere Stegnachbarn, der Hannes frägt schon ob wir eine Weltreise gemacht haben. Nach Boot waschen, selber waschen ins Marina Restaurant.
Trip 43,4 sm, Log 1989,9 sm, Vmax 9,5 kn (Surf), Wind max 20,5 kn, Mot 256,2 h




02/06:

Montag 28.5. : Rogoznica – Murter. Früh auf den Berg an der Marina, Einkaufen, Elke zum Geburtstag gratulieren. Wolkenlos, Sonnenaufgang 5:45, nahezu windstill am Morgen. Kaufe beim Zahlen noch 30 min WLAN für 15 kn an der Reception; sehr gute Datenübertragungsrate i.G. zu Trogir. Rogoznica wie im Vorjahr außerhalb der Saison billiger als ACI ohne Rabatt (allerdings ohne WLAN !)
Zunächst nur sehr wenig Wind, der kommt wie immer um 11:00. Halber Wind, durch Zirianski Kanal auch Amwind-Kurs. Sehr schöner Schlag, Segel stehen 1A, Dank der Dyneema Fallen. Vmax 7,4 kn bei Wind von 12 kn. Letzter Abschnitt backstags bis zum LF an der Murter-Bucht Einfahrt. Hier fährt zwischen Leuchtturm und unserem Bug ein nervöser Engländer mit einer „Luxus“ Motoryacht direkt vor unserem Bug vorbei; Ivanka ist sehr erzürnt weil ich nicht ausweiche ( wir wissen allerdings auch nicht wohin, hätten mit unseren Segeln Wenden müssen). Anker fällt vor der Marina Hramina 16:10. Ziemlicher Wind bis 14 kn in der Bucht, kalt, teilweise bis 4/8 bewölkt. Warten mit dem Landausflug bis Wind nachlässt.
Um 19:00 mit unserem Torqueedo an Land, fahren bis in die hinterste Ecke des alten Fischerhafens, direkt vor einem ursprünglichen Restaurant. Essen gut und preiswert ( Kalbsbraten mit Pürree und Erbsen, Gulasch, Kalamari; sind pappsatt ). Kalt beim Pelinkovac in der Plicht. Ruhige windstille Nacht.

Dienstag 29.5. : Murter – Sali. Anker hält sehr gut, die Ankerwinde müht sich mit dem ausbrechen, ich spür im Heck wie der Bug einnickt. Fahren durch die erste Durchfahrt, hier minimal 0,80 m Wasser unter dem Kiel. Wolkenlos, wie sooft zunächst nur leichter Wind SW, vor Einfahrt Zut umlaufend, dann unter Auffrischend auf NNW drehend. Der Mig verblüfft wieder mit sagenhafter Höhe am Wind: Ohne Welle Wendewinkel ( bei 2 Wenden) 74°, ohne größere Anstrengung oder Höhe kneifen, ich kann’s kaum glauben. Segeln durch die multiplen Inseln vor Sali bis Dugi Otok.
Sali Ostmole fest 14:36. Unser Nachbar ist ein Eignerpaar aus Diespeck welche noch dazu Ihren Liegeplatz ebenfalls in Umag haben ( Bavaria 37 ); waren beide außerdem beide schon mal bei uns in der Praxis.
Zum ersten mal ist es richtig warm, packen unseren Sonnenschirm aus und lassens uns gut gehen. ( Eisbecher in der Slasticarna, Ivanka kocht Fisch mit dem Thermomix).

Wind max 13,5 kn, Vmax 7,5 kn, Trip 21,5 sm durchs Wasser, 21,7 sm über Grund Log abends 1848 sm, Mot 242,4 h,

Mittwoch 30.5. : Sali – Zapuntel. Vor Sali leichter Jugo, Dunst 2/8 Wolken. Setzen Genaker bei streng achterlichem Wind. Zunächst gute Fahrt bis Höhe Luka/DO, Wind schläft dann ein. Weiter mit Mot bis Höhe Bozava, hier leichter Wind aus NW. Setzen G&G, hoch am Wind bei wechselndem und zunehmenden Wind bis in die Ist Bucht; macht große Freude wie der Mig an den Wind geht. Bergen Segel im Hafen Ist. Hier tote Hose, keine Bojen, einige Jachten vor Anker. Drehen ab Richtung Zapuntel, gehen hier an eine Boje.
Langer Spaziergang in den langgezogenen Ort am Berg, dort gibt es außer Kirche, Friedhof und einem Gemeindehaus nichts, allerdings sehr viele Blumen in den Vorgärten. Abends ins einzig offene Restaurant. Wir sind die einzigen Gäste. Von den anderen Jachten geht niemand an Land. Sehr gute Ligne mit Pommes und frischen grünen Salat, alles „domacne“; Ivanka handelt einen Sonderpreis aus, wir haben nur 232 Kuna er will 245, ist aber mit dem was wir haben zufrieden. Der Bojen-Opa hat uns 180 Kuna für die Boje abgeknöpft, der bisherige Höchstpreis. Der Wirt erzählt uns später wenn wir an die Mole gegangen wären hätte es gar nichts gekostet, hierfür hat er keine Konzession.

Trip 28,4 sm, Log abends 1876 sm, Vmax 7,5 kn, Wind max 10,2 kn, Mot 245,5 h

Donnerstag, 31.5. : Zapuntel – Mali Losinj. Nach Baden Boje ab 9:55. Dunst, kaum zunächst Wind. Ab Höhe Sv. Ante Bucht West um 5 kn, Segeln mit G&G bei wechselnden Winstärken am Wind. Teilweise Fahrt = wahrer Wind. Segeln bis Mitte Losinj dann abflauen auf unter 3 kn. Unsere Solarzellen sind ebenfalls spitze, laden um die Mittagszeit mit bis zu 5,2 A. Letzter Abschnitt bis Losinj Hafen mit Motor.
In Losinj heute wenigstens Muringleinen an der Ostmole. Der große Schwimmsteg dagegen noch immer ohne Zugang zum Land und ohne Muring-Leinen. Abends liegen da dann 3 Jachten längsseits. Nach Anlegen und „Anlegebier“ Eis bei „unserer“ Slasticarna an der Westmole, hier immer noch Baustelle, der Wirt flucht, wir sind die einzigen Gäste, das Eis wie immer hervorragend.
Nach mehrfachem frustranen Versuchen mit dem T-Mobile.hr Stick nachfragen im T-Mobile Shop am der Promenade. Die haben gleich ein Merkblatt auf dem steht was ich zum Freischalten senden muss : Und siehe da es funktioniert, super Internet – Verbindung. Allerdings geht E-Post über t-online.de nicht. Dann Pizza Essen nebenan.

Trip 27,38 sm, Log abends 1903,4 sm, Wind max 10 ,5 kn, Mot 248,5 h

Freitag, 1.6. : Hafentag Losinj. Stellen Wecker, Aufstehen 6:30, wollten nach Pula oder Vrsar. Diesig 6/8 bewölkt, mässiger Jugo wie vorhergesagt. Laden mit unserem gut funktionierenden t-online.hr Stick die Wetter - prognoza herunter : Abends Regen, Starkregen in der Nacht zu Samstag, zunehmender Jugo in ganz Istrien. Also Frage : Schlechtwetter in ML oder in Istra ?. Bleiben also lieber da. Liegen extrem dicht gepackt an den Muringleinen, kaum Platz für die Fender. Als unsere nord -seitige Nachbarjacht ablegt produziern sie leichten, oberflächlichen Kratzer in den Nebenlieger. Sie tauschen Telefonnummern für den Vercharterer aus, beide haben Liegeplatz in Veruda. Wir halten gut ab und haben ja eine zusätzliche Scheuerleiste mit Edelstahlschiene so dass uns nichts passiert. Bei erheblichem Querwind ist jedes An- und Ablegemanöver problematisch. Wollten eine zweite Muringleine, aber die Boys gewähren uns keine. Rücken stattdessen ein Platz nach Nord und liegen wieder auf dem Nachbar drauf. Fazit : In Losinj ist halt immer was los, bis zur Dunkelheit großes Hafenkino.

Samstag 2.6. : Bleiben in Losinj, weiter Jugo, bewölkt.



28/05:

Dienstag 22.5. : Sibenik – Skradin. Zum ersten Mal mit dem Boot die Krka hoch. Trüb, teilweise leichter Regen, windstill. Beim Anlegen starker Regen, haben Gott sei Dank beide unsere Segelkleidung einschl Gummistiefel an. Guter Platz vor der Reception. Am Nachmittag Aufklaren, fahren mit dem Nationalpark Boot zu den Krka Wasserfällen. Höchst beeindruckend ! Spaziergang Quer durch die in multiplen Kaskaden abstürzenden Wassermassen. Am Anfang Sonne, gut für Bilder, dann wieder Regen. Nach 1 ½ h mit dem Boot wieder zurück zur Marina, diese ist mittlerweile gut gefüllt.

Mittwoch 23. 5 : Skradin – Trogir. Trüb, 8/8 bewölkt, wenig Wind. Ab Südspitze Zlarin etwas Wind bis 8 kn streng achterlich, dazu teilweise Regen welcher erst nach Kap Ploce aufhört. Also mit Mot. nach Trogir Marina. Hier genügend Platz, Mit Heck bei Wind auf Steg problemlos fest. Essen abends auf dem Boot, an der Promenade zu kalt und windig. Nach dem Essen Spaziergang durch die Altstadt mit Eis an der Promenade.

Donnerstag, 24.5. : Trogir – Palmezana/Uv. Vinogradisce. Ab Durchfahrt Solta – Drvenik V. NNO backstags bis 17 kn. Bei zunehmenden Seegang sehr schöner Schlag bis Palmezana. Ostspitze Pakl. Otoci Halse, dan platt vor dem Laken mit „Schmetterling“ bis Uv. Vinigradisce. Anker fällt 14:35. Erstmals Baden; Wasser ist noch sehr kalt (um 16°). Abends wieder Regen, bleiben an Bord. Ruhige Nacht.

Freitag 25. 5. : „Buchteln“ in U. Vinogradisce. Ruhige Nacht, früh sonnig und leichte Bora. Starke Sonne, Solarzellen laden mit bis zu 4,7 A. Spaziergang mit Einkaufen im Marina Market. Traumhaft schöne Vegetation mit Kakteen, vielen Blumen und sattem Grün. Abends mäßige Bora, Anker hält gut. Essen im Restaurant neben Zori sehr gut für 450 Kuna. Nachts Windstill.

Samstag 26. 5. : Klarer Adriamorgen, baden mehrfach bei ca. 18°. Marco & Daniela heirateten. Haben Glückwunsch - Karte bereits in Skradin abgeschickt, Ivanka will abends nochmals anrufen. Buchteln. Haben Platz im Menenghello-Restaurant am Hang reserviert, waren da noch nie.

Sonntag 27. 5. : Palmezana – Rogoznica. Wieder schöner Adria Morgen. Nach Frühstück etwas Boot putzen, Baden. Anker auf 10:30. Zunächst wenig Wind, wolkenlos; nach Ostkap Pakl. Otoci zunehmender, stetiger Wind um 6 kn NNW, wolkenlos; setzen Segel, keine Welle, können Rogoznica genau anliegen. Mig läuft sehr gute Höhe und Fahrt, kommen auf teilw. über 66% der Windgeschwindigkeit bei ca. 38° Höhe am Wind. Windreher bei Maslinica/Solta querab um ca 15° nach N und leicht auffrischend. Mehrere Wolken, ohne Sonne ziemlich Kalt. Wende vor Drvenik mali. Sehr guter Wendewinkel von 76°, das schafft der Mig III nicht, (bester Wert hier 84° laut Jens und eigener Erfahrung). Auch nach zweiter Wende und zunehmenden, teilweise sehr hohem Seegang Wendewinkel 78° was bei wenig Welle sicher noch besser gewesen wäre. Der Wind frischt auf max. 15 kn auf, der Seegang mittlerweilen erheblich; der Bordfrau wird das zuviel und so rollen wir halt 5 sm vor Rogoznica die Genoa ein.
Die letzten Seemeilen wird der Mig maximal Salzgeduscht weil er teilweise voll in die Wellen kracht und der Sprüh bis hinten in die Plicht fliegt. Rogoznica fest 16:15.
Abends im Marina – Restaurant; sehr gepflegt, essen vorzüglich, dabei noch relativ preiswert. Die ehemals nur mit Planen überdachte Terasse hat jetzt ein solides Dach und isolierverglaste Türen und aufschiebbare Fenster; alles sehr sauber und gepflegt. Bestes Beaf - Steak mit Bratkartoffeln. Denken an die erzwungene Rückfahrt von Yvonne & Martin vor fast 7 Jahren als es in Strömen durch das Planen-Dach regnete und wir innen saßen.

Montag 28.5. : Rogoznica - … Früh auf den Berg an der Marina, Einkaufen, Elke zum Geburtstag gratulieren. Wolkenlos, Sonnenaufgang 5:45, nahezu windstill am Morgen.